Weihnachtsbotschaft 2017

 

Liebe Freunde des Flügels,

ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende. Licht und Schatten lagen, wie so oft in dieser Welt, eng beieinander.

Dunkle Schatten warf die anhaltende Zerstörungspolitik der politisch Verantwortlichen in diesem Land, die jede Loyalität zu dem ihnen anvertrauten Volk verloren und sich einer globalistischen Agenda unterworfen haben, die diametral gegen die Interessen der Nationen und Kulturen gerichtet ist.

Zugleich verfiel die politische Kultur. Wir erleben mittlerweile einen Grad an Verwahrlosung und Verrohung, der an unselige Zeiten unserer Geschichte erinnert. Politiker der AfD sind Haß, Diffamierung, Ausgrenzungen, Psychoterror und Gewalt ausgesetzt, wie ich es selbst bis hinein in meine Privatsphäre erfahren mußte.

Trotz alledem müssen wir so standfest wie besonnen bleiben. Lassen wir uns von diesem Irrsinn nicht provozieren und auch nicht innerlich verhärten, denn das würde den Keil, den die polit-mediale Klasse in unser Volk getrieben hat, nur noch tiefer einbringen. Bleiben wir trotz aller Anfeindungen und Repressionen gelassen: Die hektischen Aktivitäten der Etablierten sind kein Zeichen von Stärke, sondern von Schwäche und Hysterie. Ihre Panik ist nicht unbegründet, denn in ganz Europa verlieren sie die Zustimmung, die wir gewinnen.

Im September ist die AfD nach einem über alle innerparteilichen Lager hinweg leidenschaftlich geführten Wahlkampf in den Bundestag eingezogen In den östlichen Bundesländern hat uns diese Wahl zur kommenden Volkspartei gemacht, in Sachsen sogar zur stärksten politischen Kraft. Unsere Bundestagsfraktion hat unter der vorbildlichen Führung von Alice Weidel, Alexander Gauland und Bernd Baumann einen fulminanten Start hingelegt. Innerhalb weniger Wochen sind so viele aufsehenerregende und aufrüttelnde Reden im Parlament gehalten worden wie in den ganzen dröge-lähmenden Jahren davor nicht. Mit uns hat das Volk wieder eine Stimme im Bundestag – darauf dürfen und müssen wir stolz sein!

Aus unserem südöstlichen Nachbarland Österreich strahlt das Licht regelrecht zu uns nach Deutschland herüber: Mit der jüngst gebildeten konservativ-freiheitlichen Regierung bahnt sich eine politische Wende an. Noch steht man dort ganz am Anfang, aber unsere Zuversicht auf einen Politikwechsel zum Wohle der Bürger ist berechtigt, und wir werden in den nächsten Monaten die Entwicklungen in Österreich genau beobachten – auch vor dem Hintergrund, inwieweit hier eine Blaupause für unsere eigene politische Strategie entsteht.

Bei einem nüchternen Blick auf die politischen Verhältnisse müssen wir aber auch eingestehen: Von diesen hoffnungsvollen Entwicklungen sind wir in Deutschland noch ein ganzes Stück entfernt. Vor uns liegt ein mühseliger Weg, dessen Länge und Verlauf ungewiß sind. Umso wichtiger ist es, für diese Wegstrecke neben ausreichend Proviant auch einen funktionsfähigen Kompaß zu haben, der eine klare Orientierung gibt.

Nach dem Einzug der AfD in den Bundestag gab es vereinzelte Stimmen, die fragten, ob es angesichts dieser Tatsache noch einer innerparteilichen Gemeinschaft wie dem Flügel bedarf. Wir sind überzeugt: Sie ist so nötig wie noch nie! Gerade in einer Phase, wo die Versuchung der Macht immer näher rückt, brauchen wir eine innere Standfestigkeit, die unsere Partei vor allzu schnellen Kooperationen mit dem Establishment bewahrt. Es kann keine Zusammenarbeit mit denjenigen politischen Kräften geben, die verantwortlich sind für den Niedergang unseres Landes! Erst, wenn diese Kräfte zu einer umfassenden Revision ihrer Zerstörungspolitik bereit und in der Lage sind, können wir über die verschiedenen Möglichkeiten einer Zusammenarbeit beraten. Alles andere wäre ein Vertrauensbruch gegenüber unseren Wählern und die Aufgabe einer wirklichen politischen Alternative für Deutschland.

Wir haben aber auch in den letzten Monaten gesehen, daß der Flügel trotz aller begrüßenswerten Aktivitäten – denken wir nur an das bundesweite Kyffhäuser-Fest im September, wo sich über 700 Patrioten zu einer frohen Gemeinschaft versammelten und wir mangels Platz die gleiche Zahl an Anmeldungen absagen mußten – noch nicht optimal aufgestellt ist, um seiner Aufgabe als „Motor und guter Geist“ der AfD gerecht zu werden. Daher wird es im kommenden Jahr einige Veränderungen und Neuerungen geben, um den Flügel zukunftsfest zu machen. Es gibt viel zu tun und wir sind voller Ideen und Tatendrang! Über die Flügel-Netzseite werden wir Sie informieren.

Bevor wir jedoch im nächsten Jahr mit frischen Kräften starten, lassen wir für einen Moment den lauten Trubel der Welt hinter uns und kommen in der besinnlichen Weihnachtszeit zur äußeren und inneren Ruhe. Schalten Sie einmal das Telefon und den Rechner ab, genießen Sie die vertraute Gemeinschaft ihrer Familien und schöpfen Sie Kraft aus dem Kreise ihrer Lieben. Und schließen Sie im Anblick der leuchtenden Kerzen den Gedanken mit ein: Die Weihnachtszeit ist ein Fest der Liebe und des Lichtes, die über den Haß und die Dunkelheit siegen werden.

Auf ein neues gemeinsames Jahr 2018!

Ihr Björn Höcke

 

Erstellt von: Der Flügel

Optimization WordPress Plugins & Solutions by W3 EDGE