Volker Richter: Amoklauf – oder Krieg?

Es wird viel über Integration geschrieben, über Mobbing, über Ursachen die einen Mensch dazu führen andere zu töten. Jeder von uns hat im Leben Erfahrungen gemacht, die im nachhinein seine Schuld bei einer Tat relativieren würde. Dennoch käme niemand auf die Idee.

Ich weigere mich, dass was hier vorgefallen ist als Amoklauf anzusehen. Es war schlicht geplanter Massenmord, dessen Hintergründe nicht klar sind. Vielleicht hat auch die Religion mit hinein gespielt, ich kann das nicht beurteilen.

Was immer wieder auffällt ist, dass sogenannte Amokläufer in psychiatrischer Behandlung sind und völlig ohne Hemmschwelle agieren. Es hat nichts mit einer Verschwörungstheorie zu tun, wenn man Psychopharmaka in ihren Nebenwirkungen hinterfragt. Auffällig ist schon, dass alle Täter solchen Vorgehens entsprechende Psychopharmaka zu sich nehmen.

Die politische Inszenierung seitens der Politik empfinde ich als widerlich. Dies gilt auch für uns als AfD. Wir müssen vieles aufarbeiten, allerdings ist Sachlichkeit der richtige Schritt, um zukünftige solche Morde zu verhindern. Wir meinen, mit unserer Politik würde es so etwas nicht geben. Das verneine ich ausdrücklich, da wir die Ursachen nicht ergründen, sondern alles auf einen Migrationshintergrund schieben. Das ist zu einfach. Die anderen gehen davon aus, dass wir mit Amokläufen und Terror leben müssen, uns daran gewöhnen müssen. Nein, müssen wir nicht, so wenig wir mit Übergriffen auf Frauen leben müssen.

In Deutschland ist das größte Problem derzeit die Verweigerung, Blicke auf die Realität zu werfen. Wir können die Probleme nicht lösen, wenn wir nicht die Problemfelder aufzeigen. Wenn dies als rassistisch angesehen wird, wenn nicht offen Alternativen zur jetzigen Politik aufgezeigt werden, ist gerade eine solche Politik rassistisch. Das aber begreifen Linke und Grüne eben so wenig, wie Rechte, die grundsätzlich in jedem Menschen mit Migrationshintergrund einen Verbrecher sehen. Eine solche Vereinfachung der Problematiken führt uns keinen Schritt weiter, sondern leitet uns geradewegs in einen Bürgerkrieg.

Wenn wir in Zukunft vermehrt Angriffe auf Menschen in unserem Land haben, es sind keine Angriffe auf Deutsche (!), sondern auf alle Menschen, befinden wir uns in meinen Augen schlicht im Krieg.
Wie soll man aber die Bevölkerung schützen, oder die Bevölkerung sich selbst, wenn man sich weigert einen Gegner zu erkennen, wenn man in Deutschland zulässt, dass Menschen radikalisiert werden und wenn es relativ einfach ist, an Schusswaffen heranzukommen?

Wie soll eine Bevölkerung eine Politik aushalten die relativiert und meint, mit einem Großaufgebot der Polizei ist alles gelöst? Wir haben in München vor Augen geführt bekommen, welche Szenarien innerhalb unserer Sicherheitskräfte als Planspiele vorliegen. Mir sind einige aus der Bundeswehr bekannt, die in der Tat beunruhigend sind und spätestens hier muss jedem auffallen, die Politik weiß sehr genau welche Gefahrenlage in Deutschland vorliegt. Sie agiert nach dem Prinzip Hoffnung und lässt die Menschen ins offene Messer laufen, indem sie die Bevölkerung nicht vorbereitet.

Bisher war ich immer ein Gegner der Wehrpflicht. Ich kann nicht für gut heißen, wenn junge Menschen ein Land verteidigen sollen, welches seitens der heutigen Politiker völlig destabilisiert wird. Ich kann nicht für gut heißen, dass junge Männer aus ihren Kriegsgebieten fliehen und deutsche junge Menschen dort in den Krieg ziehen sollen, ohne von diesen jungen Männern unterstützt zu werden. So geht das nicht.
Dennoch erkenne ich eine völlige Wehrlosigkeit der deutschen Bevölkerung. Mit Hysterie begegnet man keinen Terroristen, man begegnet ihnen vorbereitet und wehrhaft. Wie soll man aber vorbereitet und wehrhaft sein, wenn man keinerlei Möglichkeiten der Verteidigung besitzt?

Das ist so als wenn man in einem Krieg ohne Waffen auf einen bewaffneten Gegner trifft. Eine Verschärfung der Waffengesetze ist somit völlig unsinnig, ich bleibe bei meinen früheren Aussagen, wir brauchen eine Bundeswehr die ähnlich aufgestellt ist, wie in der Schweiz. Nur so können Soldaten sowohl ihrem Beruf nachgehen, als auch das Land schützen und sie dienen tatsächlich nur der eigenen Verteidigung, werden nicht in geopolitischen Spielchen verbrannt. Mein Vorschlag, dass die vielen jungen Männer die hier angekommen sind, ausgebildet und in einer großen Aktion dann in ihrem Heimatland mit uns gemeinsam für Frieden sorgen, hat niemand für eine real politische Möglichkeit gesehen. Mit Verlaub, sie war die einzige reale Möglichkeit, der Situation Herr zu werden.

Wer nicht anerkennt was um uns herum vorgeht, macht sich mit schuldig an den Verbrechen die geschehen. Sowohl in Deutschland, als auch in anderen Ländern. Selbstverständlich suchen viele der jungen Männer einen Sinn in ihrem Leben, die zu uns gekommen sind. Sie sind hungrig nach dem Leben selbst und treffen auf eine bräsige Gesellschaft, die sie verhätscheln möchte, sie ansonsten aber ohne Perspektive lässt. Die Linken und Grünen wollen sie nach ihrem Weltbild erziehen und begreifen nicht, dass wird nicht funktionieren. Eher haben die Salafisten Erfolg und sie finden in ihrer Religionsausübung den Lebensinhalt, den sie in Deutschland nicht finden. Während der Deutsche im Konsum seinen Lebensinhalt sucht und findet, suchen diese jungen Männer gesellschaftliche Anerkennung. Die bekommen sie weder von zu Hause ( wie auch, sie können sich hier nicht aufbauen was sie sich erwünschen und damit dann zu Hause als Helden gelten ), noch bekommen sie diese von uns ( wie auch, so unterschiedlich wie die kulturellen Ansichten sind, was nichts mit Rassismus zu tun hat, sondern mit der Realität ).

Unsere grün linken Freunde stellen also den Kern der Probleme, weil sie aus rassistischen Gründen schlicht nicht die Lebenswahrheiten der jungen Männer und Frauen erkennen, sondern meinen sie besiegen ihre sogenannte historische Schuld und unsere westliche Lebensweise damit, dass sie möglichst vielen jungen Menschen aus dem arabischen Raum die westliche Lebenswelt aufdrücken wollen. Das nennen sie dann Integration, ohne überhaupt zu verstehen, was in diesen Menschen vorgeht und diese sind ja nicht blöd und erinnern mich an meine Jugend. Natürlich wollte ich nicht leben wie meine Eltern und natürlich habe ich das so nicht gesagt, da ich von diesen ja abhängig gewesen bin. So dürfte es auch jenen gehen, die zu uns gekommen sind und mit unserer Lebensweise relativ wenig anfangen können. Sie werden diese auch nicht übernehmen, allein schon der Gedanke eine Assimilation als Integration politisch anzusehen, erregt in mir nur noch bares Kopfschütteln.

So stehen wir nun also vor einer Zeit, wo die Kanzlerin in völlig geistiger Abwesenheit und emotionaler Eiseskälte nach der Situation in München auch die deutsche Bevölkerung allein lässt.

Wir haben mit den Migranten mehr gemeinsam, als manche denken. Über unsere Köpfe hinweg betreibt man Politik, die uns in unseren Gefühlen und unserer Lebenswirklichkeit gar nicht berücksichtigt. Da fährt man politisch in eine ganz andere Richtung und wir bleiben zurück, hauen uns irgendwann die Köpfe ein ohne zu bemerken, wir sitzen alle im gleichen Zug auf dem selben Gleis, die Politik fährt ein anderes Gleis und einen anderen Zug. Die Politik weiß genau, an welchem Bahnhof wir ankommen sollen, wir aber ringen miteinander, welcher Bahnhof es denn sein soll und meinen, dies noch politisch verändern zu können.

Wenn bei uns im Zug Zoff ist, betrifft dies den politischen Zug überhaupt nicht. Wenn bei uns das Geld knapp wird, schwelgen diese Leute von unserer Leistung und als UNSERE Vetreter immer noch im Luxus, können uns sogar vorschreiben was wir zu sagen und zu denken haben, dafür leisten sie sich ihre Schläger und Denunziationstruppen. Wenn Frau Merkel etwas beherrscht, dann die Anwendung von solchen Methoden, mit einem willigen Justizminister an ihrer Seite, dessen Sohn dort auch mitmacht, kann gar nichts schief gehen.

Die Situationen in München und auch in Würzburg zeigen uns auf, unser Zug ist nicht sicher. Für keinen von uns. Ob Christ, Muslim, Buddhist, CDU, Linken oder Grünen Wähler, keiner ist sicher und damit MUSS uns allen langsam klar werden, hey, wir werden alle verraten und verkauft.

Sogar die Schläger und Denunziationstruppen sitzen bei uns im Zug und sollten es ebenso begreifen, wie die Rechten und Besessenen der Blut und Boden Ideologie. Wir kommen auf diese Weise keinen Schritt weiter, sondern zerfleischen uns so lange gegenseitig, bis nichts mehr von unserer Gesellschaft über ist.

Wenn wir das nicht wollen, müssen wir der Realität ins Auge blicken. Das bedeutet für die Rechten schlicht bereit zu sein jene Migranten mitzunehmen und auch ernst zu nehmen, die mit uns leben möchten. Es bedeutet für die Linken bereit zu sein anzuerkennen, nicht jeder Migrant ist guten Herzens. Man tut allen nur einen Gefallen, wenn man die Spreu vom Weizen trennt. Den Muslimen muss klar werden, sie müssen beginnen ihre extremistischen Brüder und Schwestern auszugliedern und sich zu reformieren.

Und die AfD sollte schnell begreifen, dass dies die Politik sein muss, die die der Kanzlerin Merkel ablösen MUSS, weil ansonsten unser aller Deutschland nicht mehr zu retten ist.

Volker Richter
24.07.2016

  1 comment for “Volker Richter: Amoklauf – oder Krieg?

  1. Hannes Köppl
    25. Juli 2016 at 10:48

    Mit kindlicher Naivität hat Kathtrin Göring-Eckhardt gesagt: „wir bekommen Menschen geschenkt, Deutschland wird sich verändern, es wird bunter werden“ Leider hatte sie recht. Deutschland hat sich schon negativ verändert und ist auch bunter geworden, rot, blutrot.

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